"Architektonische Struktur".
Öl auf Leinwand, sig. u. dat. (19)77 u.r., verso a. Etikett betitelt sowie bez. "Oeuvre-Verzeichnis 77/22",
50x65 cm
Lenz Klotz wuchs in Malans bei Chur auf und wurde zunächst Lehrer. Später nahm er Zeichenunterricht bei Tino Nigg und Emil Hungerbühler, gefolgt 1945 vom Besuch der Basler Kunstgewerbeschule. Klotz′ Arbeiten der 1950er und 1960er Jahre charakterisieren sich durch dichte zeichnerische Gespinste über meist grauem oder ockerfarbenem Grund. Linearität bildete dabei das zentrale stilistische Gestaltungsmittel. Später wandte er sich dem Tachismus zu, und zu Beginn der 1970er Jahre entstand die Werkgruppe der so genannten Sehkarten. Das Oeuvre von Lenz Klotz umfasst neben Malerei auch Zeichnungen, Bronzeskulpturen und druckgrafische Erzeugnisse.
Seit den 1970er Jahren beschäftigte sich der Künstler intensiv mit Linien bei gleichzeitiger farblicher und kompositorischer Reduktion. Daraus hervor gingen - wie das angebotene Werk exemplarisch zeigt - lineare, an Baugerüste gemahnende Kompositionen von kräftiger Tiefenwirkung.
| Estimation | CHF | 8'500 |
| EUR | 9'340 | |
| USD | 10'625 | |
| Adjugé | CHF | 5'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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