Baigneuse au bord du lac.
Öl auf Leinwand,
sig. u.r.,
33x55 cm
Paul Théophile Robert stammt aus der berühmten, bis zu seinem Grossonkel Léopold Robert zurückreichenden Malerfamilie. Ersten Zeichenunterricht erhielt er als Knabe von seinem Vater Paul. 1896/97 ging er beim englischen Dekorateur Clement Heaton in Neuchâtel in die Lehre, 1898/99 beim Waadtländer Eugène Burnand in Montpellier. Seine Studien führten ihn anschliessend nach Florenz und Paris. 1907 kehrte er in die Heimat zurück, fand Anschluss an die dortige Künstlerszene und stellte wiederholt in der Schweiz und in Deutschland aus. 1918 zog Robert nach Paris und machte Bekanntschaft mit Amédée Ozenfant, Le Corbusier, André Lhote und Gino Severini. Zu Beginn der 1920er Jahre gelang ihm mit der Teilnahme an einer Reihe wichtiger Ausstellungen in Paris der Durchbruch, gefolgt von einem Vertrag bei der renommierten Galerie Druet. 1930 liess er sich endgültig in der Schweiz nieder. Roberts Oeuvre ist von einem Interesse an der klassischen Komposition geprägt. Seine Landschaften, Stillleben und Porträts stehen dem Neoklassizismus nahe und zeigen Einflüsse des Kubismus und Fauvismus. Zahlreiche Stillleben entstanden unter dem bleibenden Eindruck von Paul Cézannes Werken, die er erstmals 1904 im Salon d′Automne sah.
"Baigneuse au bord du lac" zeugt sowohl vom neoklassizistischen Interesse Paul Théophile Roberts als auch vom Einfluss von Paul Cézannes "Badenden".
| Estimation | CHF | 8'500 |
| EUR | 9'340 | |
| USD | 10'625 | |
| Adjugé | CHF | 4'700 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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