"702".
Acryl auf Leinwand, auf zwei zusammengesetzten Leinwänden,
sig. (verblasst) u.r., verso sig., dat. 1969 u. betitelt,
92,5x131 cm
Der Maler, Grafiker und Bildhauer Luis Feito López zählt zu den wichtigsten Malern der spanischen Nachkriegszeit und zu den Hauptvertretern der gestischen Abstraktion seines Landes. Nach dem Studium an der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando 1950-1954 verlegte er seinen Wohnsitz nach Paris, wo er Kontakte zu Künstlern des Informel knüpfte und die Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den Werken seiner Zeitgenossen Jean Fautrier, Hans Hartung, Serge Poliakoff und Mark Rothko nutzte. Er selbst begann mit Materialien zu experimentieren, indem er beispielsweise Sand unter dickflüssige Ölfarbe mischte, und gleichzeitig seine Palette auf die Farben Schwarz, Weiss und Ocker reduzierte. Zusammen mit Antonio Saura, Rafael Canogar, Manolo Millares und anderen gründete er 1957 die in Madrid domizilierte Künstlergruppe "El Paso" - eine Vereinigung, die sich für eine antiakademische, moralisch und sozial verantwortliche sowie innovative Kunst einsetzte. 1959 nahm Feito López an der II. documenta in Kassel teil; ebenso war er wiederholt an der Biennale von Venedig vertreten. Luis Feito López lebt heute in Madrid und Paris.
Ende der 1960er Jahre schuf der Künstler eine Reihe von Diptychen, denen ein roter Punkt als zentrales wiederkehrendes Element gemeinsam ist.
| Estimation | CHF | 8'500 |
| EUR | 9'340 | |
| USD | 10'625 | |
| Adjugé | CHF | 8'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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