Die Jagdgesellschaft.
Öl auf Leinwand,
mgr. u.l.,
46x60 cm
Nach seiner Ausbildung an der École des Arts Industriels in Genf hielt sich Albert Muret 1894-1899 in Paris auf, wo er sich bei Benjamin Constant, Jean-Paul Laurens und Luc-Olivier Merson weiterbildete. Nach seiner Rückkehr aus der französischen Metropole entdeckte er anlässlich von Reisen zusammen mit René Auberjonois das Wallis. 1902 liess er sich im Dorf Lens nieder. Wie viele Künstler seiner Zeit war er fasziniert von der Landschaft und den Menschen, die abseits des Fortschrittes und der städtischen Zivilisation lebten. Motive des einfachen Lebens bestimmten denn auch Albert Murets künstlerisches Schaffen. Seinen Werken wohnt eine gespielte Naivität und Unbeholfenheit in Bezug auf die Maltechnik inne, die er durchaus gezielt einsetzte. 1917 verliess Albert Muret Lens und kehrte an den Genfersee zurück. Sechs Jahre später gab er das Malen auf.
In der "Jagdgesellschaft" sind drei am Tisch sitzende Männer - darunter zumindest ein Jäger - nach erfolgreicher Hasenjagd festgehalten. Albert Muret selbst war passionierter Jäger, was in der vorliegenden Komposition seinen Niederschlag gefunden haben dürfte. Gekonnt schildert der Westschweizer Künstler das gesellige Beisammensein der Männer mit Hunden und Beute. Während die Männer im Schatten sitzen, gibt die Loggia die Sicht auf die sonnige Umgebung frei.
| Estimation | CHF | 7'500 |
| EUR | 8'241 | |
| USD | 9'375 | |
| Adjugé | CHF | 5'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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