Die Piazza San Marco in Venedig.
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. (18)95 u.r.,
66x41 cm
Augusto Lovatti studierte an der Schule von Cesare Maccari in Rom und zog in den späten 1880er Jahren nach Capri. Sein Hauptwerk umfasst daher vor allem Landschaften und Seestücke von Capri, Sorrent, Amalfi und Pompeji. Weitere Gemälde zeugen von wiederholten Aufenthalten in Venedig. Lovatti gehörte zu einer Gruppe von italienischen und ausländischen Künstlern, die Capri als Wohnsitz auserkoren hatten. Hier traf er auf den sizilianischen Maler Antonio Leto Antonio, der zu seinen wichtigsten Vorbildern zählen sollte. In einigen seiner römischen-griechisch inspirierten Gemälde lassen sich zudem Einflüsse von Charles Caryl Coleman und Frederick Leighton erkennen. Lovattis leuchtende Landschaften, gemalt in Öl und Aquarell, sind in der Tradition der südlichen Landschaftsmalerei verwurzelt. Ausserhalb von Italien wurden dem Künstler auch beachtliche Erfolge in Deutschland zuteil. Dort beteiligte er sich an mehreren Ausstellungen und verfügte über einen Kreis von Bewunderern und eine teils potente Käuferschaft, darunter die deutsche Industriellendynastie Krupp.
Das vorliegende Gemälde entstand auf einer von Augusto Lovattis Reisen nach Venedig. Es vermittelt eine der klassischen Stadtansichten mit Blick auf den von alten und neuen Prokuratien umstandenen Markusplatz mit der Basilica di San Marco und dem markanten Campanile. Mittels Einsatz raffinierter Licht- und Schatteneffekte verhilft der Maler dem Betrachter zu einem exquisiten visuellen Erlebnis.
| Estimation | CHF | 8'000 |
| EUR | 8'791 | |
| USD | 10'000 | |
| Adjugé | CHF | 5'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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