"Caballo".
Öl auf Leinwand, auf Malkarton,
sig. u. dat. (19)04 u.l.,
40,5x50,5 cm
Provenienz: Bullrich Gaona Wernicke, Buenos Aires, 2008; Privatbesitz, Schweiz.
Fernando Fader verlebte seine Kindheit und Jugendzeit in Frankreich und Argentinien und zog im Jahr 1900 nach München. Dort besuchte er zunächst die Berufsschule für das Bau- und Kunsthandwerk, später die Münchner Akademie der Bildenden Künste unter Heinrich von Zügel, einem berühmten Vertreter der Schule von Barbizon. Zurückgekehrt nach Mendoza, gründete er 1905 eine eigene Malakademie, veranstaltete im Folgejahr im Salon Costa in Buenos Aires seine erste Einzelausstellung und wurde Teil der Künstlergruppe "Nexus", der u.a. auch Cesáreo Quiros, Carlos Ripamonte und Andreo Rossi angehörten. Um 1915 zwangen ihn gesundheitliche Probleme zum Umzug in höher gelegene Orte, was sich auch in seinem Werk niederschlagen sollte. Standen bislang Ocker- und Brauntöne im Zentrum seiner Arbeiten, so enthielten sie nunmehr zunehmend Licht- und Schatteneffekte und eine romantisierende Note. In einem dritten Schaffensabschnitt konzentrierte sich Fernando Fader auf Stillleben, Selbstporträts und Akte, da er zunehmend an sein Wohnhaus gebunden war. 1932 wurde ihm eine grosse Retrospektive im Palais de Glace in Buenos Aires zuteil.
Das impressionistisch anmutende Werk "Caballo" entstand kurz nach der Rückkehr des Künstlers nach Argentinien und lässt sich damit der frühen Schaffensphase des Künstlers zuordnen.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 10'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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