Stallinterieur mit Magd, Eule und Schwein.
Öl auf Eichenholz, parkettiert,
sig. "D. Teniers" u.l.,
37x59 cm
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Provenance: Collection Donnalli, Paris; (proabably) Lempertz Cologne, 14th of November 1962, Lot 140; Private collection, Switzerland.
We extend our gratitude to Ellis Dullaart, RKD The Hague, for confirming the authorship on the basis of digital photos.
The Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie in The Hague has had knowledge of the work due to an earlier archive record.
This depicted genre scene has been dated to the 1640 by Ellis Dullaart on the basis of a comparisons of motives. The depiction of women at wells and springs, both in an interior as well as an outdoors setting, was a recurrent theme of David II Teniers’ works in this given period.

Diagonaler, restaurierter Holzriss.
Provenienz: Collection Donnalli, Paris; (vermutlich) Lempertz, Köln, 14. November 1962, Lot-Nr. 140; Privatbesitz, Schweiz.
Wir danken Ellis Dullaart, RKD, Den Haag, für ihre Bestätigung der Autorschaft anhand digitaler Fotografien.
Das Werk war dem Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie in den Haag aufgrund einer alten Archivaufnahme bekannt.
David II Teniers gehört zusammen mit Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens zu den bedeutendsten flämischen Meistern des 17. Jahrhunderts. Er verbrachte seine Lehrjahre wohl mehrheitlich bei seinem Vater, David I Teniers (1582-1649), und orientierte sich an den Werken von Jan I Brueghel und Paul Bril. Mit seiner Aufnahme in die Lukasgilde von Antwerpen um 1632/33 begann Teniers Spezialisierung auf bäuerliche Genreszenen, die sich stilistisch insbesondere an die Kompositionen von Adriaen Brouwer anlehnten. 1637 heiratete Teniers Jan I Brueghels Tochter Anna, und acht Jahre später erfolgte seine Ernennung zum Dekan der Antwerpener Lukasgilde. 1651 wurde der Flame als Hofmaler im Dienste von Erzherzog Leopold Wilhelm und als Verwalter von dessen berühmter Kunstsammlung an den Hof des Statthalters der südlichen Niederlande nach Brüssel berufen. Dort schuf er 1660 mit dem so genannten "Theatrum pictorium" den ersten bebilderten Katalog einer Gemäldesammlung. Teniers Schaffen in der Zeit vor seiner offiziellen Stellung in Brüssel lässt sich in Gesellschaftsstücke, Bauernbilder sowie Ernte- und Kirmesfeste unterteilen, die ihren Höhepunkt zwischen 1640 und 1650 hatten. Später erweiterte er seinen Motivkreis und stellte neben Soldaten, Bauern und Wirtshausbesuchern häufig auch Bürger, Handwerker, Gelehrte, Ärzte, Alchimisten, Quacksalber, Zahnbrecher, Zauberer, Hexen und Spukgestalten dar.
Die angebotene Genreszene wurde von Ellis Dullaart aufgrund motivischer Vergleiche in die 1640er Jahre datiert. So hielt David II Teniers in dieser Zeit wiederholt Frauen am Brunnen sowohl in Interieurs als auch im Freien fest.
| Estimation | CHF | 9'000 |
| EUR | 9'890 | |
| USD | 11'250 | |
| Adjugé | CHF | 12'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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