"One Way".
Öl auf Leinwand,
sig., dat. 2001 u. betitelt u.r.,
110x130 cm
Provenienz: Galerie Alice Pauli, Lausanne, Nr. G 01 529, 2001; Westschweizer Privatsammlung.
Der italienische Kunstmaler, Bildhauer und Illustrator Piero Pizzi Cannella studierte anfangs der 1970er Jahre Malerei bei Alberto Ziveri an der Accademia di Belle Arti und Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom. Nach ersten Versuchen als Konzeptkünstler und einer kürzeren Experimentierphase trat er Mitte der 1970er Jahre dem Künstlerzirkel der Galerie La Stanza in Rom bei, wo auch seine beiden ersten Einzelausstellungen (1977/78) stattfanden. Gegen Ende des Jahrzehntes widmete sich der Italiener wieder vermehrt der Malerei und Zeichenkunst, die im Verlauf der 1980er Jahre eine stilistische und motivische Weiterentwicklung erfuhren. Damit verbunden war eine Loslösung von der naturalistischen Darstellung, ohne je in die reine Abstraktion zu münden. Die gegenständlichen Elemente in Pizzi Cannellas Werken wie Vasen, Fächer, Kronleuchter, Perlen, Lanzen und Kleider, die auf Träumen und Sehnsüchten des Malers sowie auf geläufigen Mythen beruhen, sind als Anspielung auf die allgegenwärtige Vergänglichkeit der Objektwelt und auf die historische Vergangenheit des antiken Roms zu verstehen. 1982 liess sich Pizzi Cannella im ehemaligen römischen Arbeiterviertel San Lorenzo nieder und richtete in der ehemaligen Teigwarenfabrik Cerere ein eigenes Atelier ein. Aus der Kollaboration mit Bruno Ceccobelli, Marco Tirelli, Gianni Dessì, Giuseppe Gallo, Nunzio Di Stefano und weiteren Kunstschaffenden ging im Verlauf der 1980er Jahre die Gruppe San Lorenzo hervor, die unter dem Namen Nouva Scuola Romana bekannt wurde. Neben der Tafelmalerei beschäftigt sich Pizzi Cannella seit 1978 mit Keramikmalerei und Bildhauerei sowie seit kürzerem auch mit Buchillustrationen. Bis heute lebt und arbeitet der Künstler noch immer in seiner einstigen Studienstadt.
| Estimation | CHF | 7'500 |
| EUR | 8'241 | |
| USD | 9'375 | |
| Adjugé | CHF | 8'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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