Paysage.
Öl auf Hartplatte,
sig. o.l.,
50,5x65 cm
André Jean Evard war zuerst als Konditor tätig, bevor er dank einer Erbschaft an der École d'Art in La Chaux-de-Fonds ein Kunststudium aufnehmen und bei Charles L'Eplattenier Kurse belegen konnte. Zusammen mit Studienkollegen, darunter Le Corbusier, stattete er verschiedene Villen und Sakralbauten im so genannten "Style Sapin" aus. Orientierte sich Evard in seinem malerischen Frühwerk vor allem am Impressionismus und Symbolismus, so richtete er sich 1913 nach einer Schaffenskrise künstlerisch neu aus und wandte sich dem Kubismus und Konstruktivismus zu. Auf Studienreisen nach Paris knüpfte er Kontakte zur dortigen Avantgarde und endeckte die Kunst Afrikas. Einige seiner Arbeiten wurden am Salon des Indépendants und am Salon d'Automne präsentiert. 1928 heiratete er und liess sich endgültig in La Chaux-de-Fonds nieder. Ein Jahr später verlor er beim Börsencrash sein gesamtes Vermögen. Fortan war er allein auf den Verkauf seiner Bilder angewiesen und musste daher seinen beim konservativen Publikum wenig populären avantgardistischen Stil bis auf wenige Ausnahmen aufgeben. Fortan malte er hauptsächlich gut verkäufliche, figurative Stillleben und menschenleere Landschaften.
| Estimation | CHF | 4'000 |
| EUR | 4'395 | |
| USD | 5'000 | |
| Adjugé | CHF | 6'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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