"Femme rose".
Farblithografie, im Stein mgr. u. dat. (19)32 u.r.,
handsig. u.l., num. 21/75,
68,5x98,5 cm (BG)
Literatur: Heidi Weber, Le Corbusier. Das Grafische Werk, Zürich 1988, S. 66.
Charles-Édouard Jeanneret, der sich erst ab Mitte der 1920er Jahre Le Corbusier nannte, begann seine künstlerische Ausbildung bei Charles L'Eplattenier an der École d'Art in La Chaux-de-Fonds. Ausgedehnte Reisen führten ihn in die Toskana, nach Wien, Budapest und nach Paris, wo er sich 1917 dauerhaft niederliess. In Le Corbusiers malerischem Oeuvre der 1920er Jahre bildete der "Purismus", dessen Mitbegründer er war, einen ersten Schwerpunkt. Dessen entscheidendes formales Merkmal war eine flächige Bildgliederung, verbunden mit einer grafisch betonten Linienführung. Unter dem Einfluss von Léger und Picasso schuf Le Corbusier in den 1930er Jahren und während des Zweiten Weltkriegs eine Serie surrealistisch-abstrakter Kompositionen. Das freie künstlerische Oeuvre des Architekten umfasst neben der Malerei auch plastische Werke. Bisweilen kam es zu einer Durchdringung der verschiedenen Kunstgattungen, als deren wohl berühmtester Ausdruck die 1950-1954 errichtete Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp bei Belfort gilt, die Le Corbusier als monumentale begehbare Skulptur inszenierte.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 15'000 |
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