Abstrakte Komposition.
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. (19)55 u.r.,
100x81 cm
Carl Walter Liner verbrachte die Jugendjahre im appenzellischen Schwende, wo er im Atelier seines Vaters, des Malers Carl August Liner, früh mit seiner künstlerischen Ausbildung begann. Vielfältige Anregungen erhielt er in den 1930er und 1940er Jahren auf Studienreisen nach Nordafrika, Spanien, Italien und Paris. Ab 1950 besass er Ateliers in Paris, Zürich und Appenzell. Sein vom Kubismus und Fauvismus beeinflusstes Werk umfasst Landschaften, Akte, Bildnisse und Stillleben.
Zu Beginn der 1950er Jahre wandte sich Carl Walter Liner zusehends von der gegenständlichen Malerei ab und legte den Fokus im Rahmen der Zweiten École de Paris auf die informelle Malerei. Die Werkgruppe jener Zeit näherte sich bezüglich Kolorit und pastos-taktilem Farbauftrag den Gemälden von Nicolas de Staël und Serge Poliakoff an, wovon die vorliegende Komposition in exemplarischer Weise Zeugnis ablegt.
| Estimation | CHF | 6'000 |
| EUR | 6'593 | |
| USD | 7'500 | |
| Adjugé | CHF | 3'800 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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