"Zwei Scizzen".
Je Aquarell und Tusche auf Papier, zus. montiert auf (Künstler-?)Unterlagenkarton, ein Blatt a. Unterlage sig. u.r. sowie beide Blätter dat. 1912, num. 54 bzw. 54A u.r. u. eines betitelt u.l.,
8x7,5 cm bzw. 7x6 cm (je BG)
(Bitte scrollen Sie nach unten für die deutsche Version.)
Provenance: Hans Arp (received in exchange from Paul Klee); Curt Valentin Gallery, New York, No. 15396 (label on verso); James Wise, Geneva/New York/Nice, until 1957; Galerie Berggruen & Cie, Paris, from 1957; James Wise, Geneva/New York/Nice, until 1959; Graf von der Goltz, Düsseldorf, from 1959; Galerie Vömel, Düsseldorf, 1965; private collection, Switzerland.
Exhibitions: Paul Klee, Curt Valentin Gallery, New York, September 29-October 24, 1953, no. 2; Paul Klee. Aquarelles et dessins, Galerie David Benador, Geneva, July 1959, no. 2.
Literature: Paul-Klee-Stiftung/Kunstmuseum Bern (ed.), Paul Klee. Catalogue Raisonné, vol. 1, 1883-1912, Bern 1998, p. 431, no. 765 (with illustration and additional title "Zwei Mädchenskizzen").

Provenienz: Hans Arp (im Tausch von Paul Klee erhalten); Curt Valentin Gallery, New York, Nr. 15396 (verso Etikett); James Wise, Genf/New York/Nizza, bis 1957; Galerie Berggruen & Cie., Paris, ab 1957; James Wise, Genf/New York/Nizza, bis 1959; Graf von der Goltz, Düsseldorf, ab 1959; Galerie Vömel, Düsseldorf, 1965; Privatsammlung, Schweiz.
Ausstellungen: Paul Klee, Curt Valentin Gallery, New York, 29. September - 24. Oktober 1953, Nr. 2; Paul Klee. Aquarelles et dessins, Galerie David Benador, Genf, Juli 1959, Nr. 2.
Literatur: Paul-Klee-Stiftung/Kunstmuseum Bern (Hrsg.), Paul Klee. Catalogue Raisonné, Bd. 1, 1883-1912, Bern 1998, S. 431, Nr. 765 (mit Abbildung und Zusatztitel "Zwei Mädchenskizzen").
Schon früh wurde Paul Klees Talent für Kunst und Musik erkannt. Als junger Mann begab er sich nach München, wo er an der Privatschule von Heinrich Knirr Grafik studierte. 1899 lernte er bei Walter Ziegler die Technik des Ätzens und Radierens, und ein Jahr später wechselte er an die Kunstakademie in die Klasse von Franz von Stuck, wo auch Wassily Kandinsky studierte. 1901/02 bereiste er in Begleitung des Bildhauers Hermann Haller Italien. Danach war er wieder in seinem Elternhaus in Bern domiziliert, verdiente sich als Geiger den Lebensunterhalt und setzte gleichzeitig seine künstlerischen Studien fort. Nach seiner Heirat mit der Pianistin Lily Stumpf zog das Paar 1906 nach München. Dort beschickte Paul Klee 1908 die Ausstellungen der Münchner und der Berliner Sezession. 1911 schloss er sich der Redaktionsgemeinschaft des Almanachs "Der Blaue Reiter" an und unternahm 1914 mit August Macke und Louis Moilliet jene Tunisreise, die ihn massgeblich beeinflussen sollte. Aufgrund seiner deutschen Staatsangehörigkeit wurde Klee 1916 als Soldat in den Ersten Weltkrieg eingezogen. Nach Kriegsende folgte er dem Ruf von Walter Gropius ans Bauhaus nach Weimar und später nach Dessau, wo er anfänglich als Buchbinderei-Werkstattmeister, später als Dozent für Malerei und Glasmalerei engagiert war. 1924 fand Klees erste Einzelausstellung in den Vereinigten Staaten statt. Vier Jahre später unternahm er eine ausgedehnte Reise nach Ägypten. Anfangs der 1930er Jahre trennte er sich von seiner Bauhaus-Lehrtätigkeit und wurde Professor für Maltechnik an der Düsseldorfer Kunstakademie. Nach Hitlers Machtübernahme 1933 kehrte der Künstler nach Bern zurück und wurde vom Pariser Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler unter Vertrag genommen. Gleichen Jahres organisierte die Kunsthalle Bern eine Klee-Retrospektive in Kombination mit Werken von Hermann Haller. Nach langer Krankheit nahm der Künstler seine Arbeit 1937 wieder auf. Das Jahr vor seinem unerwarteten Tod 1940 gilt als produktivste Zeit seines Schaffens überhaupt. Heute wird im Zentrum Paul Klee in Bern die weltweit grösste Sammlung seiner Arbeiten aufbewahrt.
| Estimation | CHF | 38'000 |
| EUR | 41'758 | |
| USD | 47'500 | |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
Nous acceptons les offres écrites ou téléphoniques à l'aide du login, par email (info@dobiaschofsky.com) ou par courrier.
Ou misez en direct avec notre partenaire. Plus d'informations vous trouvez ici
