Herbstlandschaft mit Bach.
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. 1888 u.l.,
47x37 cm
Verso Etikett: Carl Maeder, München.
Provenienz: Privatbesitz, Fürstentum Liechtenstein.
Paul Baum wurde zunächst an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Meissen zum Blumenmaler ausgebildet. 1877 nahm er ein Studium an der Dresdener Kunstakademie auf, wechselte jedoch bereits wenig später an die Kunstschule in Weimar, wo er während neun Jahren unter Theodor Hagen lernte. Anschliessend unternahm er zahlreiche Studienreisen und schloss sich 1888 zeitweise der Künstlerkolonie Dachau an. Im März 1890 reiste er nach Paris und kam mit den Arbeiten von Claude Monet, Camille Pissarro und Alfred Sisley in Kontakt. In den Folgejahren lebte Baum abwechselnd in Belgien, Deutschland und Italien. Seine Malweise entwickelte sich vom Stil der Schule von Barbizon über den Impressionismus hin zum Pointillismus. Er widmete sich vor allem Landschaftsmotiven, die er auch in Zeichnungen und Aquarellen festhielt. Ab 1900 schuf Baum eine eigene Variante des Neo-Impressionismus, die ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter dieser Richtung in Deutschland avancieren liess. Baum war Mitglied der Dresdener und Berliner Sezession und wurde 1914 an die Dresdner Akademie sowie vier Jahre später an die Kasseler Kunsthochschule berufen. Ab 1924 lebte der Künstler zumeist in San Gimignano.
| Estimation | CHF | 10'000 |
| EUR | 10'989 | |
| USD | 12'500 | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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