"Flötenspieler".
Öl auf Leinwand,
sig. u.r., verso Etikett "Inventar Nr. 684",
50x39 cm
Provenienz: Auktion G.&L. Bollag, Gemälde Schweizer Maler eines Berliner Sammlers, Hotel Baur en Ville, Zürich, 28. März 1930, Lot-Nr. 91; Sammlung Hermann Bürki, Bern; Galerie Fischer, Luzern (Jahr unbekannt); Privatbesitz, Schweiz.
Ausstellung: Raphael Ritz (1829-1894), Kulturzentrum La Poste, Visp, 14. August - 26. September 1999, Nr. 56 (verso Etikett, mit Abbildung im Ausstellungskatalog S. 112).
Literatur: Walter Ruppen, Raphael Ritz (1829-1894). Das künstlerische Werk, in: Vallesia, Jahrbuch der Walliser Kantonsbibliothek, des Staatsarchivs und der Museen von Valeria und Majorie XXVII (1972), S. 107, Nr. 161.
Das Gemälde wird gemäss Walter Ruppen in die 1870er Jahre datiert.
Raphael Ritz, berühmtester Spross einer Walliser Künstlerfamilie, empfing ersten Unterricht von seinem Vater, dem Porträt- und Kirchenmaler Lorenz Justin Ritz. 1853-1856 studierte er Landschafts- und Genremalerei an der damals führenden Düsseldorfer Akademie. Im Sommer 1860 eröffnete er daselbst ein eigenes Atelier und avancierte rasch zu einem gefragten Maler idyllischer und gleichzeitig volkskundlich präzise geschilderter Schweizer Genreszenen. Aufgrund seiner regelmässigen Familienbesuche und Studienaufenthalte blieb er seiner Heimat eng verbunden. 1875 liess er sich zusammen mit seiner Frau endgültig im Wallis nieder und engagierte sich in der Folge auf verschiedenen kulturellen Ebenen für seine lokale Umgebung. So etwa war er massgeblich am Aufbau des archäologischen Museums im Schloss Valeria in Sitten beteiligt.
| Estimation | CHF | 20'000 |
| EUR | 21'978 | |
| USD | 25'000 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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