Ohne Titel.
Collage und Farbstift,
29,5x23,5 cm (LM)
Provenienz: Galerie de France, Paris; europäische Privatsammlung.
Ausstellungen: Nouveau Réalisme, Kunsthalle Krems, Krems an der Donau, 21. November 2010 - 20. Februar 2011; Gesicht und Maske - Rollenspiele in der Porträtkunst, Stiftung Ahlers Pro Arte, Herford, 16. September - 10. Dezember 2017, Nr. 70 (mit Abbildung im Katalog S. 70).
Martial Raysse, Sohn eines Keramikkünstlers, studierte ab 1954 Literaturwissenschaften in Nizza. Daneben schuf er autodidaktisch erste abstrakte Aquarelle im Stil der École de Paris sowie kleinformatige Skulpturen und Mobiles. In Paris kam er u.a. in Kontakt mit Yves Klein und Arman, mit denen er freundschaftlich verbunden blieb. Um zu einer neuen Bildersprache zu finden, experimentierte der Südfranzose Ende der 1950er Jahre mit Materialien des Alltages in kleinen Objektkästchen. 1960 wurde Raysse Mitbegründer der ®Nouveaux Réalistes¯, orientierte sich in den folgenden Jahren jedoch stärker an der Pop-Art. Während eines längeren Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten Mitte der 1960er Jahre entwickelte der Künstler ein lebhaftes Interesse an der Filmkunst und drehte mehrere experimentelle Kurzfilme, wandte sich aber schon zu Beginn der 1970er Jahre wieder vermehrt der Malerei, Papierarbeiten und Objekten zu. In seinen jüngeren Werken setzte sich der Künstler mit Mystik und Magie auseinander. Martial Raysse lebt und arbeitet heute in Issignac in der Dordogne.
| Estimation | CHF | 8'000 | * |
| EUR | 8'791 | * | |
| USD | 10'000 | * | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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