"Composizione".
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. 1957 u.l., verso bez. "Milano" sowie a. Etikett
betitelt, 80x100 cm
Verso Etikett: Mostra Nazionale di Pittura, Spezia, Nr. 1267.
Provenienz: Galerie Annemarie M. Andersen, Zürich, 1990 (verso Etikett); Privatbesitz, Schweiz.
Echtheitsbestätigung: Archiv Italo Valenti, Chiasso, 23. April 2009.
Italo Valenti begann bereits 1927 zu malen und Zeichenkurse zu besuchen, doch erst ab 1931 widmete er sich systematisch seiner künstlerischen Ausbildung. Er studierte zunächst an der Accademia di Belle Arti in Venedig, anschliessend an der Accademia di Brera in Mailand. Eine Reise nach Paris und Brüssel machte ihn mit den Strömungen der europäischen Avantgarde vertraut. 1937/38 schloss er sich in Mailand der Gruppe "Corrente" an, einem international ausgerichteten Kreis von Künstlern und Literaten. Seinen Lebensunterhalt bestritt Valenti in dieser Zeit durch den Unterricht an der Akademie. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er aus der Gruppe "Corrente" aus, deren politisch-ideologischer Ausrichtung er nicht weiter folgen mochte. 1952 verliess er Mailand und zog nach Locarno. Inzwischen war er durch die Teilnahme an der Biennale von Venedig 1948 und 1950 sowie durch zahlreiche andere Ausstellungen international bekannt geworden. Reisen innerhalb und ausserhalb Europas boten ihm in den folgenden Jahren Gelegenheit, sich mit neuen Kunsttendenzen auseinanderzusetzen, Anregungen durch den Besuch von Museen zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. 1981 erlangte Valenti die Schweizer Staatsbürgerschaft. Museen zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. 1981 erlangte Valenti die Schweizer Staatsbürgerschaft. Valentis Kunst der Nachkriegszeit ist geprägt von der Befreiung von der gegenständlichen Malerei und der Hinwendung zur europäischen Strömung des Informel. Dabei stand die Collage Technik im Zentrum seines künstlerischen Interessens. Valenti verwendete Kartons in verschiedenen Farben und Stärken. Diese schnitt oder riss er zu einzelnen Bildelementen, deren Formen abstrakt, also ohne Reminiszenzen an Gegenständliches, sein sollten.
Das angebotene Werk, das durch seine kräftigen Farbfelder besticht, lässt sich in die 1957 entstandenen Serien "Matières", "Matières de lune" und "Chaos" einreihen.
| Estimation | CHF | 8'000 |
| EUR | 8'791 | |
| USD | 10'000 | |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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