"Polare Objekte".
Eisen, rostig patiniert,
umseitig sig., num 2/3,
je H: 18 cm
Die Objekte stammen aus dem Jahr 1969.
Der Maler, Bildhauer und Fotograf Markus Raetz wuchs in Büren an der Aare in einem kunstfreundlichen Elternhaus auf. Zunächst arbeitete er als Primarlehrer in Brügg bei Biel, und ab 1963 als freischaffender Künstler. 1963-1969 lebte er in Bern, wo er Kontakte zu Harald Szeemann, dem Leiter der Kunsthalle Bern, und zu dessen Assistenten Jean-Christophe Ammann pflegte. 1969-1973 war er in Amsterdam domiziliert, 1973-1976 in Carona und ab 1977 wieder in Bern. Raetz war einer der renommiertesten Schweizer Gegenwartskünstler. Bereits zu Beginn seiner Karriere nahm er 1968 an der Documenta 4 und 1972 an der Documenta 5 teil und 1969 in Harald Szeemanns legendärer Ausstellung When Attitudes Become Form in der Kunsthalle Bern. In seinen Arbeiten, die er in den unterschiedlichsten Materialien und Medien ausführte, beschäftigte sich Raetz mit den Phänomenen der Wahrnehmung. Nicht der Darstellungsinhalt stand im Vordergrund, sondern die Art und Weise der Rezeption. 2004 wurde der Künstler mit dem Gerhard-Altenbourg-Preis ausgezeichnet.
| Estimation | CHF | 9'500 |
| EUR | 10'439 | |
| USD | 11'875 | |
| Adjugé | CHF | 6'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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