"Un soir à Brunnen".
Öl auf Leinwand,
verso a. Etikett betitelt u. bez.,
76x100 cm
Echtheitsbestätigung: Marie-Hélène Miauton, Fondation Auguste Veillon, Cully (in Kopie).
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz.
Ausstellung: Musée Arlaud, Lausanne, 1867.
Literatur: Marie-Hélène Miauton/Marie Rochel, Auguste Veillon. Des barques du Léman aux felouques du Nil, Lausanne 2015, S. 204.
Auguste Louis Veillon sollte nach dem Willen seiner Eltern eine geistliche Laufbahn einschlagen und studierte daher zunächst Theologie am Collège von Lausanne. 1857 fasste er den Entschluss, Maler zu werden und trat ins Genfer Atelier von François Diday ein. Autodidaktisch geprägte Studienreisen nach Paris, wo er dem berühmten Orientalisten Eugène Fromentin begegnete, sowie nach London und Rom rundeten seine künstlerische Ausbildung ab. Später folgten etliche Aufenthalte in der arabischen Welt. Veillons Spezialität waren einerseits Schweizer Seelandschaften, andererseits orientalische Landstriche, wobei sein engeres Interesse stets den atmosphärischen Erscheinungen sowie dem Licht und der Stimmung zu unterschiedlichen Tageszeiten galt. Um ein Höchstmass an Stimmungswerten zu erzielen, übersteigerte er seine Sujets nicht selten zu heroischen Ideallandschaften.
Das vorliegende Werk zeigt eine Ansicht des Urnersees mit Tellplatte, Tellskapelle, Uri Rotstock und Gitschen.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 13'000 |
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