"Der ruhende Mäher (Entwurf für die Fünfzigfrankennote)".
Tusche, Aquarell und Bleistift auf Papier,
41,5x62,5 cm (BG)
Das Werk ist beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft als eigenhändige Arbeit von Ferdinand Hodler registriert (Inventar-Nr. 78'747).
Das angebotene Werk ist wird um 1910 datiert.
Der "Ruhende Mäher" von Ferdinand Hodler entstand im Zusammenhang mit einem Auftrag zur Gestaltung der neuen Schweizer Banknoten. 1908 erhielt Ferdinand Hodler von Bundesrat Robert Comtesse den Auftrag zur Anfertigung von Entwürfen für die 50- und 100-Franken-Scheine rund um das Thema "Arbeit in der Schweiz". Während der Holzfäller für die 50-Franken-Note vorgesehen war, entwickelte Hodler die Figur des Mähers für die 100-Franken-Note. Die Umsetzung gestaltete sich jedoch schwierig: Fragen der technischen Reproduzierbarkeit und Fälschungssicherheit sowie Differenzen mit der Kommission führten zu Anpassungen und Eingriffen in Hodlers Vorschlägen. Der "Ruhende Mäher" steht exemplarisch für diesen Arbeitsprozess und markiert zugleich den Ausgangspunkt eines zentralen Motives in Ferdinand Hodlers spätem Oeuvre. 1911 lieferte der Künstler schliesslich die endgültigen Fassungen zum "Holzfäller" und zum "Mäher" ab, die von 1911 bis 1958 die Rückseiten der 50- und der 100-Franken-Note zieren sollten. In einer frühen Entwurfsphase war die Figur des Mähers zunächst auch für die 50-Franken-Note vorgesehen, bevor sie im weiteren Projektverlauf der 100-Franken-Note zugeordnet wurde.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 100'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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