"L'allée de peupliers".
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. 1948 u.r., verso a. Galerieetikett betitelt,
66x56 cm
Provenienz: Galerie Paul Vallotton, Lausanne; Privatbesitz, Schweiz.
Gustave Buchet begann seine künstlerische Ausbildung mit einem vierjährigen Studium an der École des Beaux-Arts in Genf, wo er besonders unter dem Einfluss von Eugène Gilliard stand. 1910/11 besuchte er während vier Monaten die Académie de la Grande Chaumière in Paris und kehrte anschliessend in die Calvinstadt zurück. Hier gründete er zusammen mit Maurice Barraud und anderen die Gruppe "Le Falot", die sich programmatisch gegen die Übermacht der Hodler-Schule wandte. Bei einem erneuten Parisaufenthalt 1916/17 geriet er in den Bann der Futuristen, woraufhin eine Reihe von Bildern in deren neuartiger, provokativer Formensprache entstand. Zunehmende Anfeindungen, auch wegen Buchets Teilnahme an dadaistischen Aufführungen, veranlassten den Künstler im Jahr 1920, von Genf nach Paris zu ziehen. In der französischen Metropole entwickelte er eine flächige, geometrische, zur Abstraktion tendierende Malerei, die sich 1926 und 1929 erfolgreich in Einzelausstellungen vermarkten liess. 1931 arbeitete er vorübergehend wieder gegenständlich, malte Akte und Landschaften. 1940 zwang ihn der deutsche Vormarsch zur Rückkehr in die Schweiz, wo er sich in Lausanne niederliess und im Folgejahr den ersten "Salon de Printemps" organisierte. Buchets Beitrag zur Geschichte der modernen Kunst wurde in seiner Heimat erst seit den 1970er Jahren angemessen gewürdigt.
| Estimation | CHF | 8'000 | * |
| EUR | 8'791 | * | |
| USD | 10'000 | * | |
| Adjugé | CHF | 9'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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