"Lancelot du lac".
Öl auf Leinwand,
verso sig. u. dat. 1973 sowie a. Keilrahmen betitelt,
50x50 cm, ungerahmt
Provenienz: Studio d'arte contemporanea Dabbeni, Lugano (verso Etikett); Privatbesitz, Schweiz.
Aurelie Nemours gehörte zu den führenden abstrakten Malerinnen der Nachkriegszeit. Schon früh entschied sie sich für eine Künstlerlaufbahn. Die Schule langweilte sie, die für Frauen reduzierte, kommunale Kunstausbildung empfand sie als konservativ, also schrieb sie sich an der École du Louvre ein. Atelierassistenzen bei Fernand Léger und André Lhote prägten ihren Stil, den sie über Jahrzehnte hinweg pflegte und radikal weiterentwickelte. 1944 zeigte sie erstmals eine Reihe kubistischer Kompositionen im Salon d'Automne, gefolgt von wiederholten Werkpräsentationen im Salon des Indépendants und im Salon des réalités nouvelles. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung schuf sie bis auf geometrische Grundformen reduzierte Werke in Schwarz und Weiss oder in markanter Farbmonotonie. In den 1970er Jahren begannen grosse europäische und amerikanische Institutionen Nemours Arbeiten zu sammeln, und ab 1980 gesellten sich mehrere Retrospektiven dazu, deren letzte und grösste 2004 im Centre Pompidou im Beisein der 94-jährigen Künstlerin stattfand.
| Estimation | CHF | 7'500 |
| EUR | 8'241 | |
| USD | 9'375 | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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