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428
ZÚÑIGA, FRANCISCO

San José 1912 - 1998 Tlalpan

"Mujeres de la India".


Bronze, patiniert,
a. Plinthe sig. "Zuñiga", num. I/VI u. dat. 1984,
H: 33,2 cm, B: 23 cm, T: 16 cm

Literatur: Ariel Zúñiga, Francisco Zúñiga. Catalogue Raisonné, Volume I, Sculpture 1923 - 1993, Mexico 1999, Nr. 957.

Wir danken Ariel Zúñiga für die Bestätigung der Echtheit anhand von digitalen Fotografien.

Die künstlerischen Talente des gebürtigen Costa Ricaners Francisco Zúñiga wurden schon in jungen Jahren durch seine Mitarbeit in der väterlichen Bildhauerwerkstatt gefördert. Er besuchte 1927 die Zeichenklasse bei Tomas Povedano an der Academia de Bellas Artes in San José. 1929 begann er sich, zusammen mit Freunden, mit der präkolumbianischen Kunst auseinanderzusetzen, die fortan in seinem Oeuvre sichtbar sein sollte. 1935 erhielt Zúñiga für seine Skulptur "Maternidad" den Ersten Preis im Salón de Escultura von Costa Rica. 1936 wanderte er nach Mexiko aus und führte sein Studium an der Escuela de Talla Directa der Kunstakademie La Esmeralda in Mexiko-City fort, wo er den Bildhauer Oliverio Martinez und die Maler Manuel Rodriguez Lozano und Antonio Ruiz kennenlernte. 1938 wurde er als Professor an eine Fakultät der La Esmeralda berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung 1970 unterrichtete. In den 1950er Jahren fertigte Zúñiga einige Auftragsarbeiten für den öffentlichen Raum, oftmals Hommagen an mexikanische Nationalhelden und Künstler und erhielt 1958 den ersten Preis in der Kategorie der Skulpturen des Instituto Nacional de Bellas Artes. Ab den 1960er Jahren begann er sich jedoch mehr auf seine eigenen Projekte zu konzentrieren. Zu den wichtigsten Einzelausstellungen seiner Karriere gehörten 1969 eine Retrospektive im Museo de Arte Moderno und 1994 im Palacio de Bellas Artes in Mexiko. Nach 50 Jahren in Mexiko nahm er 1986 die mexikanische Staatsbürgerschaft an. Er zählt heute zu den bekanntesten Bildhauern des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika.

Die hier angebotene Figurengruppe mit zwei Frauen und Kind repräsentiert das Thema der Mutterschaft und der familiären Bindung, das in Zúñigas Schaffen ein grundlegendes Thema darstellt. Die einheimischen, indigenen Modelle bezeugen seine Auseinandersetzung mit der kulturellen Vielfalt Lateinamerikas, die sich schon in jungen Jahren in seiner Kunst manifestierte.

Estimazione CHF 7'000
EUR 6'542
USD 7'291
Il prezzo di riserva è fissato generalmente tra 1/2 e 2/3 dell'estimazione. Accettiamo le offerte scritte o telefoniche con l'aiuto del login, tramite fax +41 31 560 10 70 o lettera.
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