"Rolleboise, La Maison du Village".
Öl auf Leinwand,
sig. u.r.,
54x65 cm
Provenienz: Collection Frédéric Luce, Frankreich; Vente Ader, Paris, 12. Juni 1975, Lot-Nr. 84; Galerie Koller, Zürich, November 1980, Lot-Nr. 5279; Privatbesitz, Schweiz.
Literatur: Denise Bazetoux, Maximilien Luce. Catalogue de l'oeuvre peint, Paris 1986, Bd. 2, S. 473, Nr. 1998 (mit Abbildung).
Nach einer Lehre als Holzschneider vermehrte Maximilien Luce seine künstlerischen Fähigkeiten um ein Studium der Radierkunst an der Académie Suisse, wo er Kontakt zu Lehrern wie Eugène Froment und Camille Pissarro sowie zu dessen Sohn Lucien fand. Mit letzterem gehörte er zu den Gründern der Künstlerkolonie von Lagny. Von den Ideen des Anarchismus begeistert, trat er 1887 der Société des Artistes Indépendants bei. 1894 von einer Haftstrafe bedroht, flüchtete er nach Belgien, um später nach Rolleboise zu ziehen. Wie Georges Seurat und sein Freund Paul Signac zählt Maximilien Luce zu den bedeutenden Vertretern des Neoimpressionismus. Sein bemerkenswert grosses Werk umfasst sowohl Landschaftsdarstellungen und Pariser Stadtansichten als auch Szenen aus dem Alltagsleben einfacher Leute.
Eher zufällig gelangte Maxilimien Luce 1917 nach Rolleboise, wo er drei Jahre später ein Haus erwarb. Hier, im kleinen Ort an den Ufern der Seine im Departement Yveline, malte der Künstler zahlreiche Landschaften in post-impressionistischem Stil, darunter auch die angebotene.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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