Komposition mit Häusern und Sonne.
Gouache,
sig. u.r., verso a. Etikett dat. 1928,
46x29,5 cm
Béla Kádár entstammte einer jüdischen Arbeiterfamilie und studierte ab 1902 Malerei an der Budapester Akademie der Schönen Künste. Bereits 1906 stellte er seine Werke, die sich stilistisch am Postimpressionismus orientierten, erfolgreich in der ungarischen Nationalgalerie aus. Nach einer Studienreise, die ihn 1910 nach Berlin und Paris führte, entschied er sich 1918 zum Umzug ins benachbarte Ausland. Es folgten wichtige Ausstellungen in Wien und in der Sturm-Galerie in Berlin, wo sich sein Stil unter dem Einfluss der Expressionisten und der französischen Avantgarde wandelte. In den 1920er und 1930er Jahren schaffte er durch Ausstellungen im Brooklyn Museum den Durchbruch in New York. 1932 kehrte er aufgrund der politischen Situation nach Ungarn zurück. Der künstlerische Stil von Béla Kádár zeichnet sich durch die Verbindung avantgardistischer Strömungen mit folkloristischen Elementen seines Heimatlandes aus. Seine Werke finden sich heute in etlichen bedeutenden Sammlungen, darunter das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid und das Museum Moderner Kunst (mumok) in Wien.
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