"Cavalier".
Kohle,
Künstler-Stpl. u.l.,
16x23 cm (LM)
Provenienz: Conte di Alte, Italien; Galerie Beyeler, Basel; Roland, Browse & Delbanco Kunsthandel, London, um 1968; Sammlung Albert Fuss, Brüssel, bis 1976; Sotheby's, London, 7. April 1976, Lot-Nr. 102; Privatbesitz, Schweiz.
Literatur: Honoré Daumier. Catalogue raisonné of the Paintings, Watercolours and Drawings, Bd. 2, Greenwich CT 1968, Nr. 2723, Abbildung 68.
Die angebotene Zeichnung ist im Daumier-Register gelistet (DR Nr. 10835).
Nach einer kurzen Ausbildung im Zeichnen und dem Studium an der Académie Suisse 1923/24 war der aus Marseille stammende Honoré Daumier 1825-1830 Gehilfe des Lithografen Zéphirin Belliard und 1829 als Illustrator bei der Zeitschrift "La Silhouette" engagiert. 1830 wurde er ständiger Mitarbeiter der politischen Wochenschrift "La Caricature". Nachdem Daumier wegen Majestätsbeleidigung 1832 für ein halbes Jahr im Gefängnis gesessen hatte, musste die Zeitschrift 1835 gänzlich eingestellt werden. Daumier schuf von nun an für die illustrierte Tageszeitung "Le Charivari" karikaturistische Serien, in denen er die Schwächen des Bürgertums aufzuzeigen suchte. Die politische Satire nimmt in Daumiers Werk eine zentrale Stellung ein, womit der Südfranzose zu den wichtigsten Vertretern des Realismus gehört. Dagegen blieben seine Gemälde zu Lebzeiten von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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