"Bombay DJiin".
Stahlblech-Schrott, verchromt und polychrom lackiert,
H: 28 cm, B: 23,5 cm, T: 19 cm
Provenienz: Pace Wildenstein Gallery, New York, April 1995 (direkt vom Künstler erworben); Art Basel, Juni 1996; Privatbesitz, Schweiz.
Wir danken dem John Chamberlain Estate, New York, sowie der Pace Gallery, New York, für die freundliche Unterstützung.
Nach quittiertem Dienst in der US Navy absolvierte John Chamberlain ein Studium am Art Institute of Chicago und wirkte 1955-1966 als Dozent am Black Mountain College. Er lernte Franz Kline und Willem de Kooning kennen und zog 1956 nach New York, wo er entscheidende künstlerische Impulse empfing. Gegen Ende der 1950er Jahre entwickelte der Künstler seine charakteristische Arbeitsweise, indem er gepresste und verschweisste Autoteile zu dynamischen farbintensiven Plastiken zusammenfügte. Diese Werke, in denen sich die gestische Ausdruckskraft des Abstrakten Expressionismus mit industriellen Materialien verbinden, machten den US-Amerikaner international bekannt. Seine erste Einzelausstellung fand 1957 in Chicago statt, gefolgt in den frühen 1960er Jahren von Teilnahmen an bedeutenden Ausstellungen wie "The Art of Assemblage" im Museum of Modern Art in New York. Zu den Meilensteinen von Chamberlains Karriere zählen die Repräsentation der USA auf der Biennale von Venedig 1964 und die grosse Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum 1971. Neben seinen ikonischen Metallassemblagen experimentierte der Künstler auch mit Plexiglas, Schaumstoff und Aluminium sowie mit Malerei, Film und Fotografie. Trotz dieser Vielfalt blieb die Arbeit mit Werkteilen der Automobilindustrie zentral für sein Schaffen und wurde wegweisend im Bezug auf die Entwicklung der zeitgenössischen Skulptur.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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