"L'Astre de Labyrinthe".
Farbaquatinta-Radierung und Carborundum,
handsig. u.r., num. 27/75,
92,5x58 cm (PL)
Blatt gebräunt und mit Lichtrand. Ränder leicht gewellt.
Literatur: Jacques Dupin, Miró Radierungen, Bd. II, 1961-1973, Barcelona 1989, S. 88, Nr. 425.
Datiert 1967.
Joan Miró begann seine künstlerische Ausbildung 1911 an der Akademie der Schönen Künste in Barcelona. In den folgenden Jahren wurde er vom Fauvismus und Kubismus beeinflusst. 1919 reiste er erstmals nach Paris, wo er sich im Kreis der Dadaisten und Surrealisten bewegte und die Bekanntschaft mit Pablo Picasso, Alexander Calder und André Breton machte. In der Folge entwickelte er sich zu einem der bekanntesten Künstler seiner Generation, dem Surrealismus verpflichtet, jedoch mit einem von Symbolen und figurativen Bildzeichen geprägten eigenständigen Stil, der auch sein druckgrafisches Werk durchzieht. Seine oft an Fabelwesen erinnernden Figuren tragen nicht selten humoristische Züge. 1941 wurde Joan Miró vom Museum of Modern Art in New York mit einer umfassenden Retrospektive bedacht, und ab 1944 wandte sich der Künstler vermehrt der Plastik und Keramik zu. 1960 erhielt er den Grossen Preis der Guggenheim-Stiftung, und 1975 wurde in Barcelona eigens eine Fondation gegründet, die heute eine bedeutende Sammlung seiner Werke beherbergt.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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