Ohne Titel.
Bronze, dunkel patiniert,
H: 108 cm (ohne Sockel)
Auf hohem Steinsockel (H: 20 cm).
Antoine Poncet war ein französisch-schweizerischer Bildhauer, der Skulpturen sowohl aus Stein als auch aus Bronze schuf. Geboren in Paris, wuchs er am Genfersee auf. Sein Vater Marcel Poncet war Kunstmaler, seine Mutter Anne-Marie die Tochter des Malers Maurice Denis. Antoine Poncet hingegen beschloss früh, nicht in die Fussstapfen seiner Vorfahren zu treten und sich stattdessen dem plastischen Schaffen zu widmen. Er schrieb sich an der École des Beaux-Arts in Lausanne ein und studierte unter Casimir Reymond und Germaine Richier in Zürich. Der französische Staat erkannte sein Talent früh und versprach Poncet ein vollumfängliches Stipendium, sollte er 1948 nach Paris kommen. Dort arbeitete der junge Mann unter Ossip Zadkine und kollaborierte mit den wichtigsten zeitgenössischen Bildhauern wie etwa Constantin Brancusi. Damals festigte sich auch sein Stil: klare, einfache, geschwungene Formen, hoch ästhetisiert und wie aus einem Guss gemacht. Besonders bei Poncet war, dass er jegliches skulpturenspezifische Material beherrschte und von Bronze, Marmor bis hin zu Gold alles für seine Arbeiten zu nutzen wusste. Deshalb engagierte ihn auch Jean Arp 1953, da Poncet sowohl über die Kraft und auch über das notwendige Feingefühl für Arps grosse Steinskulpturen verfügte. 1956 wurde der Künstler in den Schweizer Pavillon der Biennale von Venedig eingeladen - es sollte bei Weitem nicht seine letzte Biennale bleiben. Poncet blieb bis ins hohe Alter überaus produktiv. So etwa fertigte er noch als 90-Jähriger eine Monumentalstatue für die Stadt Shanghai an.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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