Porträt der Verleger Bébert.
Silbergelatineabzug und Filzstift,
sig. u.r., dat. (19)86 u.l. sowie bez. "Bébert" u.M.,
48,5x58,5 cm (LM)
Provenienz: Uitgeverij Bébert, Rotterdam; Privatbesitz, Schweiz.
Keith Haring wuchs in einer Kleinstadt in Pennsylvania auf. Bereits in seiner Kindheit begeisterte er sich für Cartoons und erlernte das Zeichnen von seinem Vater. 1976 schrieb er sich an der Pittsburgher Ivy School of Professional ein, brach sein Studium aber bald ab und bildete sich auf autodidaktischem Weg weiter. Zwei Jahre später hatte er seine erste Einzelausstellung am Pittsburgher Arts and Crafts Center, zog kurz darauf nach New York und studierte an der School of Visual Arts. In der Metropole stiess er auf eine lebendige Kunstszene, die grösstenteils nicht in Museen und Galerien, sondern auf der Strasse, in der U-Bahn und in Clubs anzutreffen war. Mit Freunden wie Jean-Michel Basquiat organisierte er Ausstellungen im Club 57 und an anderen alternativen Orten. Inspiriert von Jean Dubuffet und weiteren Künstlern begann er mit grafisch-linearen Arbeiten. Daneben experimentierte er mit Performance-, Video- und Installationskunst. 1986 eröffnete er seinen Pop Shop im New Yorker Stadtteil Soho, in dem er eine Vielzahl günstiger, seltbstgefertigter Produkte anbot und so ein breites Publikum ansprach. Daneben schuf er eine Reihe von öffentlichen Werken für Spitäler und Waisenhäuser sowie für die Berliner Mauer. Nach seiner Aids-Diagnose gründete er 1989 die Keith Haring Foundation. Mit seinem direkten, unverkennbaren Stil und seinen bevorzugten Themen rund um Geburt, Tod, Liebe und Sex erreichte er ein breites Publikum und avancierte neben Andy Warhol zu einem der populärsten amerikanischen Künstler seiner Zeit.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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