"Stilleben mit Gipsstatuette, Etruskermaske und Muschel".
Öl auf Leinwand,
verso Atelier-Etikett Nr. 186,
130x162 cm
Provenienz: Nachlass des Künstlers; Privatbesitz, Schweiz.
Ausstellung: Zauberei mit Farben, Kunstsalon Wolfsberg, 24. August - 23. September 1989, Nr. 3.
Literatur: Rudolf Frauenfelder/Walter Hess/Karl Mannhart, Max Gubler. Katalog der Gemälde, Bd. 3: 1949-1957, Zürich 1997 (1. Auflage 1977), S. 207, Nr. 2008 (mit Abbildung).
Das angebotene Gemälde ist beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft als eigenhändiges Werk von Max Gubler registriert (Archiv-Nr. 20'180).
Das 1956 entstandene Gemälde gehört zu einer Gruppe von Stillleben, die ab 1924 einen wichtigen Platz in Max Gublers Oeuvre einnehmen. Auf den meist randvollen Tischen sind sowohl von Menschenhand erzeugte Objekte wie Statuetten und Masken als auch natürlich Gewachsenes wie Muscheln und Blumen vereint. Besonders die Distel ist für den Künstler von grosser Bedeutung und tritt in zahlreichen Werken und Serien wiederholt auf. Verdorrt, gerippeartig und stachelig, spielt sie sinnbildlich auf Standhaftigkeit an. Künstlerisch bietet sie Gubler den Ausdruck expressiver Freiheit der Form, wie an seinen Werken der "Distelsträusse" gut zur Geltung kommt.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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