"Couleur 5".
Öl auf Leinwand,
verso sig. u. dat. (19)62 sowie a. Etikett betitelt,
160x120 cm
Nach einer vierjährigen Ausbildung zum Foto- und Farblithografen schuf Rolf Iseli 1954 erste tachistisch-abstrakte Bilder. Im Folgejahr reiste er nach Paris und machte die Bekanntschaft mit Sam Francis. 1957 und 1963 erhielt er eidgenössische Kunststipendien. 1959 nahm er an der documenta II in Kassel und an der Biennale de Paris teil. Nach einer künstlerischen Krise Mitte der 1960er Jahre wandte er sich 1966 von der Ölmalerei ab und beschäftigte sich mit neuen Techniken wie Lithografie, Aquarellmalerei und Collage. Hinzu kam ein wachsendes Interesse an der Bildhauerei. Im burgundischen St-Romain, wo er 1961 ein Haus erworben hatte, legte Iseli 1971 einen Weinberg an. Die handwerkliche und gärtnerische Tätigkeit veranlassten ihn, natürliche Stoffe und Fundstücke in seine Arbeiten zu integrieren. Die so entstandenen "Erdbilder" präsentierte er ab den frühen 1970er Jahren in einer Reihe von Ausstellungen. Daneben schuf er grossformatige, expressive Collagen unter Verwendung verschiedenster Materialien und Gegenstände.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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