"Volume figé".
Verschiedene Buntmetalle, patiniert,
sig. "Pol Bury", num. 1/8 u. bez. "N.9.",
H: 38 cm, B: 19 cm, T: 19 cm
Provenienz: Westschweizer Privatsammlung.
Der Maler, Bildhauer und Objektkünstler Pol Bury gilt als bedeutender Repräsentant der belgischen Nachkriegskunst. Im Anschluss an seine Studienzeit partizipierte er als Gründungsmitglied der "Group Rapture" an der surrealistischen und kommunistischen Bewegung der Abstraktion. Sein malerisches Frühwerk zeugt von starken Einflüssen durch Yves Tanguy und René Matisse sowie von einer Dominanz der geometrischen Abstraktion. Ende des Zweiten Weltkrieges nahm Bury an der "Exposition Internationale du Surréalisme" in Brüssel teil und trat der Künstlervereinigung "Jeune Peinture Belge" sowie der Initiative "CoBrA" bei. Nach Aufgabe der Malerei 1953 wandte er sich dem skulpturalen Schaffen und bewegten Objekten zu. Im gleichen Jahr entstanden die "Plans mobiles", zwei Jahre später die windbewegten "Girouettes" und 1957 die motorbetriebenen "Multiples plans". In den 1960er Jahren bereiste Bury Paris und die Vereinigten Staaten und versuchte sich später als Schmuckdesigner. 1971 bespielte er eine Retrospektive im New Yorker Guggenheim Museum, stets aus der Perspektive einer geometrischen Ästhetik. In den darauffolgenden zwei Jahrzehnten entstanden zahlreiche Entwürfe zu Monumentalskulpturen und Brunnenanlagen. Von Vielfalt zeugt auch Pol Burys Spätwerk, wozu u.a. die ab 1997 kreierten Bronzeskulpturen "Volumes figés" und die vom Künstler digital bearbeiteten Altmeistergemälde "Ramollissements virtuels" (2000) zählen.
Das angebotene Werk entstand in den 1990er Jahren.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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