"Speed".
Mischtechnik auf Leinwand, auf Holz,
verso sig., dat. 1995, betitelt u. num. 417 sowie Stpl.,
31x46 cm, ungerahmt
Provenienz: Galeria de Arte Soledad Lorenzo, Madrid (Art Basel), 1998; Westschweizer Privatsammlung.
Der gebürtige Spanier und seit 1988 zwischen den Städten Saro (Kantabrien) und New York pendelnde Juan Uslé absolvierte 1973-1977 ein Kunststudium an der Real Academia de Bellas Artes de San Carlos in Valencia. Nach seiner Übersiedlung in die Vereinigten Staaten wandte sich der Künstler der Abstraktion zu und schuf ab Ende der 1980er Jahre expressionistische Werke, die - stets in Bezug zur jeweiligen Umgebung - ein neues Verständnis von Fläche und Raum zu erkennen geben. Hinsichtlich Farbgebung und Lichtverhältnissen lassen sich Uslés Kompositionen mit dem provinziellen Nordspanien, hinsichtlich Fülle und Lebhaftigkeit mit dem urbanen New York assoziieren. Des Weiteren verfolgt der Künstler das Thema des "displacement", das auf seine stetigen Ortswechsel und die damit verbundene Integration in neue, fremde Umgebungen zurückzuführen ist. Äusserte sich Juan Uslé anfänglich wie folgt dazu: "I've always felt something strange, 'displaced', in the various places I've lived", so fügte er päter hinzu: "We are not of a specific place; rather we are/belong to them all." Im Zuge zahlreicher Werkpräsentationen in den Vereinigten Staaten und seiner Teilnahme an internationalen Ausstellungen - darunter die 3. Biennale in Istanbul (1992), die documenta IX in Kassel (1992) und die 51. Biennale in Venedig (2005) - avancierte der Spanier zu einem anerkannten Kunstmaler und Fotografen. 2014 zeigte das Kunstmuseum Bonn seine ab 1997 entstandene Gemäldeserie "Soñé que revelabas".
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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