Sans titre.
Öl auf Leinwand,
verso sig.,
92x65 cm, ungerahmt
Kleiner Farbverlust.
Jean Miotte gilt als früher Vertreter des Informel. Seine Laufbahn als Maler begann er im Anschluss an sein Studium der Mathematik und des Ingenieurwesens an der École Spéciale des Travaux Publics, du Bâtiment et de l'Industrie in Paris. 1947 wurde er Schüler bei Othon Friesz und Ossip Zadkine. Nach einer längeren Italienreise liess er sich 1950 in Meudon nieder, wo er Bekanntschaft mit Hans Arp und Sam Francis machte. Von den beiden inspiriert, schuf er erste abstrakte Werke. Drei Jahre später zog er zusammen mit seinen Künstlerfreunden Serge Poliakoff und André Lanskoy nach Bologna. Intensiv leuchtende Farben und ein überaus dynamischer, breiter Pinselduktus dominierten von diesem Zeitpunkt an sein Schaffen. Nach einem sechsmonatigen Stipendium in New York, wo er Bekanntschaft mit den amerikanischen Künstlern Alexander Calder, Robert Motherwell und Mark Rothko gemacht hatte, siedelte er in den 1970er Jahren nach Hamburg über. In dieser Zeit ersetzte er Öl- durch Acrylfarben und schuf fortan Kompositionen, die sich von den früheren Arbeiten durch eine entschiedene formale Reduktion unterschieden. 1994 zog Miotte vorübergehend nach Fribourg und im Folgejahr endgültig nach Frankreich.
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