Beweinung Christi. Triptychon.
Gouachen,
auf drei Tafeln, je sig. u. dat. 1882 u.l. bzw. u.r.,
45x37,5 cm (Mitteltafel) bzw. je 45x16,5 cm (Seitenflügel)
Der linke Seitenflügel zeigt die Heilige Maria Magdalena, der rechte den Heiligen Johannes den Täufer.
Über das Leben von Ferdinand Charles François Joseph de Pape schweigen die Akten weitgehend. Er entstammte einer künstlerisch aktiven Familie; sein Vater war Goldschmied und Emailmaler, sein Bruder François Louis Josse de Pape (1814-1863) Miniatur- und Aquarellmaler. Als Zwölfjähriger zog er mit seinem Vater nach Paris und war ab 1833 als Miniaturmaler tätig. Nach seiner Rückkehr ins heimatliche Belgien betätigte er sich weiterhin als Miniaturmaler und Almanach-Illustrator. Dies tat er vor allem in einem neo-mittelalterlichen Stil, wobei ihm die flämische Buchmalerei, die ab 1831 in der königlichen Bibliothek in Brüssel öffentlich zugänglich war, als Inspirationsquelle diente. Zahlreiche von de Papes Werken waren Auftragsarbeiten vermögender, oftmals adliger Kunden, darunter König Leopold I.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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