Sans titre.
Öl auf Leinwand,
verso sig. u. dat. 1964,
38x46 cm
Pierette Bloch verbrachte ihre Kindheit in Paris, bevor ihre Familie 1939 nach La Chaux-de-Fonds floh. Nach einigen Jahre in Lausanne kehrte sie im Herbst 1945 in ihre Heimatstadt zurück, wo sie zunächst ein Jurastudium aufnahm und Literaturkurse belegte. Nebenher besuchte sie die Académie de la Grande Chaumière sowie die Ateliers von Jean Souverbie und André Lhote. Über Henri Gotz lernte sie 1949 unter anderen Pierre Soulages kennen, mit dem sie ein enges freundschaftliches Verhältnis verband. Blochs erste Einzelausstellung fand 1951 in der Galerie Mai in Paris statt, gefolgt von zwei weiteren Präsentationen in den Vereinigten Staaten. Ihre Überseereisen und ihr Kontakt zu den zeitgenössischen amerikanischen Künstlern prägten das künstlerische Schaffen der Französin. Mitte der 1950er Jahre wandte sie sich vermehrt Papierarbeiten und Collagen zu. Es entstanden Kompositionen mit einer aus Punkten und Strichen gefügten reduzierten Formensprache, die Aspekte der damaligen Abstraktion und des Minimalismus aufgriffen. Als Grundlage diente dabei die spontane künstlerische Geste, aus der sich immer neue Werkreihen und Materialexperimente entwickeln liessen. In den 1980er Jahren standen Textilarbeiten aus Seil und Rosshaar im Zentrum von Blochs künstlerischem Schaffen, doch bereits im Folgejahrzehnt konzentrierte sie sich erneut ausschliesslich auf Papierarbeiten.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com) und per Brief entgegengenommen.
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