Hirtin mit Ziegen auf der Alp bei aufgehender Sonne.
Öl auf Lwd.,
sig., dat. 1908 u. bez. "München" sowie "Bern" u.l.,
80x70,5 cm
Das vorliegende Frühwerk Waldemar Finks stammt aus der Zeit, als er sich in München aufhielt, und der Pointillismus in Europa eine Blütezeit erlebte. Dieser Malstil zeichnet sich durch das Auftragen kleiner Farbtupfer in reinen Farben aus, was zu hoher Leuchtkraft führt. Der Gesamteindruck der Komposition ergibt sich erst im Auge des Betrachters aus einer gewissen Entfernung. In der Schweiz fand diese Kunstrichtung bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Giovanni Segantini einen wichtigen Vertreter, dessen Werke Waldemar Fink wahrscheinlich kannte. Dieser divisionistischen Technik bediente sich der Künstler im angebotenen Gemälde vor allem in der Ausgestaltung des Himmels mit der aufgehenden Sonne. Er konnte damit das ungebrochene Licht der Hochgebirgswelt wiedergeben und gleichzeitig die naturalistische Wirkung seines Sujets steigern. Damit erzielte er eine beeindruckende, visionäre Stimmung.
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