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BACHMANN, HANS

Winikon 1852 - 1917 Luzern

"Z'Nüni".


Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. (19)12 u.l.,
72x95

Literatur: Paul Hilbert/Adolf Ribi, Hans Bachmann. Leben und Werk des bedeutenden Schweizer Malers, Zürich 1949, (wohl) S. 50, Nr. 393.

Hans Bachmann studierte in den 1870er Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie. Unter dem Einfluss von Benjamin Vautier dem Älteren und Eduard von Gebhardt wandte er sich Alltagsthemen des Bauernmilieus zu und erzielte mit ganzfigurigen Genresujets grosse Erfolge. So etwa wurden seine Werke 1887 in London und 1895 in Berlin mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Nach seiner endgültigen Rückkehr in die Schweiz um 1897 arbeitete er an Illustrationen für die Jeremias Gotthelf-Ausgabe des Zahn-Verlages in Neuenburg. Dort lernte er auch Albert Anker kennen, dessen Einfluss sich in Bachmanns Spätwerk in Form von Kinderdarstellungen und nüchternen volkstümlichen Szenen bemerkbar macht.

Das angebotene Gemälde besticht durch seine idyllische Darstellung des bäuerlichen Lebens. Mit lautem Rufen kündet der Bauernjunge den hart arbeitenden Mähern eine kurze Rast während der Getreideernte an. Die junge Bäuerin hat, zur Freude der Ernte Eintreibenden, ihren Nachwuchs sowie einen Kessel Milch und einen zugedeckten Korb mit Nahrungsmitteln mitgebracht.

Estimation CHF 12'000
EUR 11'214
USD 12'500
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