"Giovanna".
Bronze, dunkel patiniert,
a. Plinthe sig., num. 1/7 u. Giesserstpl. "Cera/F.Amici/Persa",
H: 74,5 cm
Dazu Stahlbefestigung.
Nach einer Ausbildung in der Bildhauerklasse Wiederkehr an der Kunstgewerbeschule Luzern arbeitete Rolf Brem im Zürcher Atelier von Karl Geiser. 1951-1953 besuchte er die Académie de la Grande Chaumière in Paris, gefolgt von einem Aufenthalt in Rom und der Rückkehr in die Schweiz. Der Künstler erhielt mehrere eidgenössische Stipendien und Auszeichnungen, darunter 1975 den "Prix International de la Médaille" in Krakau und 1977 den Kunstpreis der Stadt Luzern. Im Zentrum von Brems Schaffen steht der Mensch, seit den 1950er Jahren besonders die Darstellung sinnierender und spielender Mädchen. Der Luzerner pflegt einen Modellierstil in lyrisch-poetischem Realismus, der auch erotische Momente zulässt, jedoch eine allzu drastische Provokation vermeidet. Seine Werke zeugen von einem Sinn für Realität, Fantasiereichtum und bildnerisches Ausdrucksvermögen.
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